Adventszeit & Weihnachten Gefahren für Ihr Haustier

Sicher durch den Advent! 

 

Geschenkbänder / Lametta

Viele Tiere spielen sehr gern mit Geschenkband, Lametta und anderen Dekorationsartikeln, die dabei aus Versehen verschluckt werden können. Gerade Dekorationsbänder und Lametta können sich im Darm der Tiere festsetzen und zu einem lebensgefährlichen Darmverschluss führen. Lametta ist bleihaltig und kann zu Vergiftungen führen!

 

Streusalz 

Verhindern Sie das Ihr Hund Streusalz einnimmt, es ist giftig für Hunde.
Pflegen Sie die Pfoten Ihres Vierbeiners in dieser Zeit gut z.B. kann man die Pfotenballen mit Vaseline schützen und überlange Haare an den Pfoten kürzen, damit an ihnen kein Schnee verklumpen kann.
 

 

Frostschutzmittel 

(Ethylenglykol) ist hochgiftig besonders für Katzen aber auch für Hunde! Es schmeckt süss!

 

Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern ist vor allem in der Adventszeit und im Winter in vielen Haushalten zu sehen und ist ein beliebtes Mitbringsel und Gastgeschenk. Durch Züchtungen gibt es den Weihnachtsstern mittlerweile in allen möglichen Farben. Handelsübliche Pflanzen haben eine durchschnittliche Größe von 20 bis 50 cm und sternförmig angeordnete rote Blätter. 

Für Katzen, Hunde und alle anderen Haustiere ist der weiße Milchsaft, welcher in allen Pflanzenteilen enthalten ist, giftig. Dieser kann zu Hautreizungen und Vergiftungserscheinungen wie Zittern, Erbrechen und Taumeln führen.

Auch viele andere giftige Pflanzen für Katzen und Hunde, wie der Christdorn, die Lilie oder die Wüstenrose sind im Advent in vielen Haushalten zu sehen. Gerade in der Winterzeit, in der sich Tiere gerne drinnen aufhalten, sollte auf ein tierfreundliches Zuhause geachtet werden.

 

Nüsse & Schokolade

Zu der glitzernden und funkelnden Weihnachtsdekoration gehören selbstverständlich auch süße Leckereien.

Doch auch hier ist Vorsicht bei den Fellnasen geboten. Schokolade ist durch das in Kakao enthaltene Theobromin für Katzen und Hunde sehr gefährlich und kann zum Tod führen.

Auch Rosinen und Nüsse, welche oft in Plätzchen, Kuchen und Schokolade enthalten sind, sind für unsere Vierbeiner pures Gift. 

 

Was dürfen Hunde nicht essen?

Bittermandeln beinhalten die Substanz Amygdalin, bei der während der Verdauung giftige Blausäure freigesetzt wird. Erdnüsse können Allergien auslösen und sollten nicht an Hunde mit Herz- oder Nierenproblemen gegeben werden.

Ausserdem besteht bei Pistazien, Walnüssen und anderen Schwarznüssen eine gewisse Pilzgefahr. Während bei Walnüssen überwiegend frische Nüsse befallen sind, entstehen bei Pistazien bei längerer Lagerung für den Hund gefährliche Schimmelpilze. 

Ungesalzene Cashewkerne, Haselnüsse, Maronen, süße Mandeln und Paranüsse kannst du ab und zu gerne an deinen Hund füttern. Sie sind reich an Ballaststoffen und verschiedenen Vitaminen.

Dürfen Hunde Lebkuchen essen?

Normalerweise natürlich nicht. Wir haben aber ein spezielles Lebkuchen-Rezept für Hunde für Sie im Internet gefunden, welches keinen Kakao und Zucker enthält.

 

Wenn etwas schiefgehen sollte...
Erbricht Ihre Tier? Scheint es lustlos und krank zu sein? Dies könnte darauf hindeuten, dass es einen unverdaulichen Fremdkörper aufgenommen hat. Vielleicht haben Sie auch gesehen, dass Ihr Tier Lametta, Tannennadeln oder ähnliches gefressen hat? Suchen Sie in diesen Fällen schnellstmöglich einen Tierarzt auf. Notfalltierarzt