Kastration Hund: Hündin/Rüde

  • Rüde:

    Bei der Kastration werden unter Vollnarkose beide Hoden chirurgisch entfernt. Dabei geht die sexuelle Reproduktionsfähigkeit sowie das damit einhergehende sexuelle Triebverhalten irreversibel verloren. Unerwünschtes und störendes Rüden-Verhalten wie Aggressivität, Harnmarkieren oder Herumstreunen fällt damit weg. Zudem wird das Risiko einer Prostataerkrankung oder eines Hodentumors gesenkt. Der Rüde erreicht die Geschlechtsreife mit 6-12 Monaten.

    Der richtige Zeitpunkt der Kastration Ihres Hundes, sei es Rüde oder Hündin, mit Vor- und Nachteilen ist individuell abzuklären und abzuwägen.
    Wie beraten Sie dabei gerne.
    Telefon 031 741 34 09

  • Hündin:

    Bei der Hündin werden die Eierstöcke entfernt, wobei die Gebärmutter teilweise oder vollständig mitentfernt wird. Die Operation findet unter Vollnarkose statt.

    Wir bieten sowohl die klassische Kastrationsmethode als auch die Laparaskopisch assistierte Ovariohysterektomie an.

    Mit der Kastration geht das sexuelle Triebverhalten und die Reproduktionsfähigkeit verloren und die unangenehmen Begleiterscheinungen wie die Läufigkeit oder die Scheinträchtigkeit fallen weg. Zusätzlich wird das Risiko, später an einem Mammatumor zu erkranken nachweislich gesenkt, vorausgesetzt, die Operation findet spätestens zwischen der ersten und zweiten Läufigkeit statt, idealerweise schon vor der ersten Läufigkeit. Die Hündin erreicht das geschlechtsreife Alter mit 7-14 Monaten, der richtige Zeitpunkt der Kastration muss mit Vor- und Nachteilen individuell bestimmt werden.

    Wir beraten Sie dabei gerne.
    Vor der OP
    Der Hund muss am Tag der Operation mindestens 12 Stunden gefastet sein, d.h. er darf in dieser Zeit nichts fressen. (Alles Essbare wegräumen!)
    Trinken ist erlaubt.
    Nach der OP
    Body oder Halskragen, Fäden ziehen nach 10-14 Tagen